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ERA speed-read-date im Goldhopfen

Montag, 21. März 2016

Was für ein schöner Abend und Auftakt zur Leipziger Buchmesse!

In siebenminütigen speed-read-dates informierten Gideon Böss (Deutschland, deine Götter),  Stephan Reich (Wenn’s brennt), Julia Schramm (50 shades of Merkel) und Philipp Winkler (HOOL) über die Restauration der Leipziger Moritzbastei durch Angela Merkel, wie der olle Walter niedergestreckt, Hexen beschworen und Zahnprotektoren maßangefertigt wurden.

Die Musik kam von DJ crssspace, das Bier vom Goldhopfen (Empfehlung!), der Dank kommt von uns: an alle Autoren und Autorinnen, unserem Gastgeber und allen Gästen!

Wichtige Aktion: Autorinnen und Autoren für einen fairen Buchmarkt

Dienstag, 15. März 2016

„Ein vielfältiger und fairer Buchmarkt ist das gemeinsame Anliegen der Initiative Fairer Buchmarkt und der übergreifenden, unabhängigen E-Commerce-Plattform buchhandel.de. Unter dem Motto ‚be social – link local‘ startet zur Leipziger Buchmesse eine Aktion, die Autoren und lokale Buchhändler zusammenbringt. Das Gemeinschaftsportal und acht Schriftstellerverbände wie PEN, VS oder Syndikat rufen Autorinnen und Autoren dazu auf, die Bücher auf ihren Webseiten über buchhandel.de zu ihren lokalen Lieblingsbuchhandlungen zu verlinken.“

Apropos Urheberrechtsnovelle: Ta-Nehisi Coates und seine starke Bindung zum Verlag

Donnerstag, 4. Februar 2016

„‚I know that it’s my name on the book‘, he added, referring to ‚Between the World and Me‘. ‚I wrote that book. But I could not have written that book alone. Somebody had to pull it out of me.'“ – ein großartiger Artikel über Ta-Nehisi Coates und darüber, welche wichtige Rolle Lektor*innen für Autor*innen und ihre Bücher spielen können. Von Vinson Cunningham, erschienen im New York Times Magazine.

Urheberrechtsnovelle: „Eine Katastrophe für Schriftsteller und Verlage“

Mittwoch, 16. Dezember 2015

„Justizminister Heiko Maas scheint es darauf anzulegen, die deutsche Buchkultur zu zerstören: Seine Urheberrechtsnovelle ist grob und fahrlässig zusammengezimmert.“ – ein Gastbeitrag von Andreas Rötzer, erschienen auf ZEIT ONLINE.

Urheberrechtsnovelle: Elisabeth Ruge im Interview

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Ein Interview mit Elisabeth Ruge zur Urheberrechtsnovelle und zum Offenen Brief an die Bundesregierung, gesendet im Deutschlandradio.

Autor*innen, Verleger*innen oder Literaturagent*innen werden eingeladen, sich auf offenerbrief.org über die Pläne der Bundesregierung zu informieren und sich dann ggf. mit ihrem Namen den Unterzeichner*innen des offenen Briefs anzuschließen.

Urheberrechtsnovelle: „Verwertet und verkauft“

Montag, 14. Dezember 2015

„… und wenn die Autoren nun gegen eine Stärkung der Urheberposition Einspruch erheben, die auf der strukturellen Schwächung der Verlagsseite beruht, dann heißt das vor allem: Wir wollen auf dem künftigen Markt nicht allein sein mit den Global Playern, die als Distributor oder Suchmaschine begonnen haben, aber mehr und mehr ins klassische Verwertergeschäft – auch in die Buchbranche – einsteigen.“ – ein Beitrag über die kooperierende Opposition von Autor und Verleger und den Protest über offenerbrief.org , erschienen in der Süddeutschen Zeitung.

Urheberrechtsnovelle: „Gebt mir mein Buch zurück!“

Sonntag, 13. Dezember 2015

„Aus der guten Absicht, die wirtschaftliche Lage von Autoren und Urhebern zu verbessern, droht ein schlechtes Gesetz hervorzugehen …“ – ein Artikel zur Urheberrechtsnovelle und dem Offenen Brief, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Urheberrechtsnovelle: „Trockene Tankstellen“

Samstag, 12. Dezember 2015

„Das Bundesjustizministerium plant eine Novellierung des Urheberrechts zugunsten der Kreativen. Die Verleger wehren sich, aber auch Autoren, die eigentlich davon profitieren.“ – ein Beitrag zum Offenen Brief an die Bundesregierung, erschienen in DER SPIEGEL)

Offener Brief zum Urheberrecht an die Bundesregierung

Freitag, 11. Dezember 2015

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrte Frau Staatsministerin Grütters, sehr geehrter Herr Bundesjustizminister Maas, sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Gabriel,

das im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Vorhaben, die wirtschaftliche Lage von Autor*innen und anderen Urhebern zu verbessern, ist selbstverständlich zu begrüßen. Die nun vorgelegte Gesetzesnovelle, die die Planungssicherheit von Verlagen durch neue Ausstiegsklauseln für Autor*innen auf wenige Jahre nach Erscheinen eines Buches reduziert, ist jedoch kontraproduktiv. Sie verbessert wenn überhaupt, dann höchstens die Stellung von wenigen Erfolgsautoren, auf Kosten der langfristigen Bindungsfähigkeit vor allem der mittleren und kleinen unabhängigen Verlage. Das dient weder dem Interesse der Autor*innen noch der Bewahrung unserer vielfältigen Kulturlandschaft.
Hinzu kommt, dass wir uns in einer Phase befinden, in der Verlage in neue Technologien, Formate, Geschäftsmodelle investieren müssen, um das deutschsprachige Verlags- und Buchwesen mit seiner bedeutenden, reichhaltigen Tradition zukunftsfähig zu machen. Wie soll das geschehen, wenn es keine ausreichende Planungssicherheit gibt? Dieser Gesetzesentwurf schadet allen, nicht zuletzt den Autor*innen.
In den Medien wird ein Verteilungs- und Interessenkonflikt zwischen Autor*innen und Verlagen heraufbeschworen, dem wir mit diesem gemeinsamen Brief entschieden widersprechen möchten. Wir wünschen uns ein Urheberrecht, das neben der urheberrechtlichen Kreativität und Selbstbestimmung der Autor*innen auch die Leistungen ihrer Verlage schützt und die vertrauensvollen, langfristigen Beziehungen zwischen Verlagen und Autor*innen fördert, statt sie zu untergraben.

Die unterzeichnenden Autor*innen, Verlage und Literaturagenturen finden sich auf offenerbrief.org.

Swetlana Alexijewitsch erhält den Literatur-Nobelpreis

Freitag, 9. Oktober 2015

„Monika Schärer unterhält sich mit Elisabeth Ruge, der deutschen Verlegerin von Swetlana Alexijewitsch und mit Ulrich Schmid, dem Sankt Galler Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands, über die Preisträgerin und ihr vielstimmiges Werk. Swetlana Alexijewitsch erzählt von ihrer Arbeitsweise.“ (ein Beitrag von Radio SRF 2 Kultur)

Termine

speed-read-date DELUXE in Frankfurt

Mittwoch, 11. Oktober 2017

5 Autor*innen, 7 Minuten Lesezeit – gemeinsam mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm präsentieren wir die neuen Bücher von Anna Galkina, Mareike Krügel, Stefan Ferdinand Etgeton, Andreas Schimmelbusch & Jan Skudlarek.

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Frankfurter Buchmesse

11. – 15. Oktober 2017