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Offener Brief zum Urheberrecht an die Bundesregierung

Freitag, 11. Dezember 2015

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrte Frau Staatsministerin Grütters, sehr geehrter Herr Bundesjustizminister Maas, sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Gabriel,

das im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarte Vorhaben, die wirtschaftliche Lage von Autor*innen und anderen Urhebern zu verbessern, ist selbstverständlich zu begrüßen. Die nun vorgelegte Gesetzesnovelle, die die Planungssicherheit von Verlagen durch neue Ausstiegsklauseln für Autor*innen auf wenige Jahre nach Erscheinen eines Buches reduziert, ist jedoch kontraproduktiv. Sie verbessert wenn überhaupt, dann höchstens die Stellung von wenigen Erfolgsautoren, auf Kosten der langfristigen Bindungsfähigkeit vor allem der mittleren und kleinen unabhängigen Verlage. Das dient weder dem Interesse der Autor*innen noch der Bewahrung unserer vielfältigen Kulturlandschaft.
Hinzu kommt, dass wir uns in einer Phase befinden, in der Verlage in neue Technologien, Formate, Geschäftsmodelle investieren müssen, um das deutschsprachige Verlags- und Buchwesen mit seiner bedeutenden, reichhaltigen Tradition zukunftsfähig zu machen. Wie soll das geschehen, wenn es keine ausreichende Planungssicherheit gibt? Dieser Gesetzesentwurf schadet allen, nicht zuletzt den Autor*innen.
In den Medien wird ein Verteilungs- und Interessenkonflikt zwischen Autor*innen und Verlagen heraufbeschworen, dem wir mit diesem gemeinsamen Brief entschieden widersprechen möchten. Wir wünschen uns ein Urheberrecht, das neben der urheberrechtlichen Kreativität und Selbstbestimmung der Autor*innen auch die Leistungen ihrer Verlage schützt und die vertrauensvollen, langfristigen Beziehungen zwischen Verlagen und Autor*innen fördert, statt sie zu untergraben.

Die unterzeichnenden Autor*innen, Verlage und Literaturagenturen finden sich auf offenerbrief.org.

Swetlana Alexijewitsch erhält den Literatur-Nobelpreis

Freitag, 9. Oktober 2015

„Monika Schärer unterhält sich mit Elisabeth Ruge, der deutschen Verlegerin von Swetlana Alexijewitsch und mit Ulrich Schmid, dem Sankt Galler Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands, über die Preisträgerin und ihr vielstimmiges Werk. Swetlana Alexijewitsch erzählt von ihrer Arbeitsweise.“ (ein Beitrag von Radio SRF 2 Kultur)

Abschlusslesungen der ersten ERA-Schreibkurse

Dienstag, 28. Juli 2015

era2bearbeitet

Anfang Juli fanden in unseren Räumen die Abschlusslesungen der ersten ERA-Schreibkurse statt. An zwei Abenden präsentierten die Autorinnen ihre in den Kursen ausgearbeiteten Projekte und trugen Auszüge daraus vor. Trotz der Hitze in der Stadt fand ein interessiertes Publikum den Weg zu uns in die Rosenthaler Straße – zahlreiche Freundinnen und Freunde, Verlagsleute, Autorinnen und Autoren waren von den vorgetragenen Texten begeistert! (Fotos von Ava Westerwald)

„Der harte Kopierschutz ist ein Knietritt für den Handel“

Donnerstag, 29. Januar 2015

Der buchreport berichtete heute: Sortimenter laufen Sturm gegen den harten Kopierschutz für eBooks und fordern Entschädigungsgebühren von Verlagen.

Last Week Tonight with John Oliver: Net Neutrality, HBO

Montag, 17. November 2014

Aus aktuellem Anlass hier nun nochmal der famose John Oliver zum Thema Netzneutralität!

Net Neutrality: ein eher farbloses Wort, das Langeweile verheißt. Was aber gerade in den USA gesetzgeberisch auf den Weg gebracht wird, könnte das Ende der Netztneutraliät bedeuten und die eklatante Benachteiligung vieler kleiner unabhängiger Unternehmen und Startups. Also eine ziemlich dringliche Angelegenheit! Dazu ein kongenialer Auftritt von John Oliver, der alles Nötige erklärt.

Das BuchMarkt-Sonntagsgespräch – heute mit Elisabeth Ruge

Sonntag, 12. Oktober 2014

Margit Lesemann und Christian von Zittwitz von BuchMarkt.de sprechen im heutigen Sonntagsgespräch mit Elisabeth Ruge – über ihr neues Leben als Literaturagentin, über die jüngst aus der Taufe gehobenen  ERA-Schreibkurse und über das digitale Verlegen als barrierefreies Verlegen.

Von Pozzo lernen, Ich. Heute. 10 vor 8.

Freitag, 19. September 2014

„Der gigantische Erfolg des Bestsellers ‚Ziemlich beste Freunde‘ war auch ein digitales Ereignis. Es geht um ‚Accessibility‘. Und es geht um Teilhabe, auch am kreativen Prozess.“ – ein Beitrag von Elisabeth Ruge.

„Die Welt wächst zusammen”

Freitag, 19. September 2014

Das neue Konzept der Frankfurter Buchmesse: Die Integration von DIGITAL und ONLINE wird realisiert. Übrigens, die Verleihung des Virenschleuder-Preises ist auch Teil dieser Strategie.

Elisabeth Ruge nominiert für den Virenschleuder-Preis 2014

Samstag, 13. September 2014

Auch in diesem Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse der Virenschleuder-Preis in drei Kategorien vergeben. Für die Kategorie „ansteckendste Persönlichkeit” wurde zu unserer freudigen Überraschung Elisabeth Ruge vorgeschlagen.

Hermann Kesten-Preis geht an Wolfgang Kaleck

Freitag, 5. September 2014

Wolfgang Kaleck aus Berlin, Menschenrechtsanwalt und Rechtsbeistand von Edward Snowden in Deutschland, erhält für sein „beharrliches und unerschrockenes Engagement für die Opfer staatlicher Gewalt“ in zahlreichen Ländern der Welt den diesjährigen Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums.

Termine

#verlagebesuchen: INSIDE ERA

Freitag, 20. April 2018

Die Elisabeth Ruge Agentur lädt ein und stellt sich vor. Die Agentur – das sind vor allem die Autor*innen, die sie vertritt. Und so wird an diesem Abend der Spieß ein Stück weit umgedreht: Die Autor*innen vertreten die Agentur. Indem sie Auszüge aus ihren neuen Romanprojekten lesen und im Gespräch mit dem Team der ERA über ihre jeweiligen Erfahrungen sprechen, geben sie einen Einblick in ihr Verhältnis zur ERA und in die Arbeit einer Agentur im Allgemeinen.

AUTOR*INNEN: Lene Albrecht, Jenifer Becker, Hendrik Otremba, Jan Schomburg & Philipp Winkler

ERA: Elisabeth Ruge, Valentin Tritschler & Inga Poste

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